Ein neuer Rockstar auf der Usability-Bühne: GNOME-Do
Oder besser gesagt eine Cover-Band mit eigenen Ambitionen, denn maßgeblich ist GNOME-Do[1] von Quicksilver[2] für Mac und GNOME Launchbox[3] inspiriert, bringt jedoch einige neue Funktionen mit. Im Grunde schließt es die Lücke zwischen der komfortablen Eingabe per Tastatur und den Vorzügen einer Desktop Umgebung. Mit einer Tastenkombination ( Standard Windows-Taste und Leertaste) öffnet sich ein Dialog mit zwei Feldern, welcher auf der linken Seite Eingaben per Tastatur sofort entgegen nimmt. Auf der rechten stehen Aktionen für das erkannte Objekt zur Verfügung, mit TAB kann man in das rechte Feld wechseln und mit den Cursor-Tasten hoch/runter eine abweichende Aktion wählen. Ebenfalls wird mit den Cursortasten das erkannte Objekt ausgewählt, sofern mehre Ergebnisse zutreffen.
Die Tastenbelegung lässt sich über den gconf-editor (/apps/gnome-do/preferences/key_binding) beispielsweise auf AltGr und Leertaste (<Mod5>space) konfigurieren, für den Fall dass sich auf der Tastatur keine Windows-Taste befindet (z.B Thinkpads - Danke für das Understatement IBM! ;) .
Aus der Praxis: Aufrufen von Programmen:
- Ter und ENTER - schon ist das Terminal zur Auswahl
- Per - sofort ist man mit dem Dataimanager im Persönlichen Ordner
- Lif - Aufruf von Liferea
Über Erweiterungen können zusätzliche Funktionen integriert werden, z.B. zum Anlegen und Aufrufen von Tomboy-Notizen, öffnen von SSH-Verbindungen bekannter Rechner (aus ~/.ssh/known/hosts). Die Screenshots[4] bieten eine gute Übersicht über ausgewählte Plugins.

