Orte
Nachtrag SIGINT 2009
SIGINT-2009Obschon fast zwei Wochen her soll zumindest ein kurzer Eindruck der in Köln stattgefundenen SIGINT 2009 [1] des Chaos Computer Clubs wiedergegeben werden.
World Plone Day 2009 im Kölner Odysseum
Gestern, Mittwoch dem 22.04.2009
Essen, Trinken, Hören
Am Abend zeigt die Brasserie Leon in der Bayerstraße am Karlsplatz (Stachus, wie es die Münchener nennen) eine für die feil gebotene Küche typische Aufteilung. Vorn die Bar, weiter hinten das Restaurant mit vielen eng beieinander stehenden, aber nicht aneinander gedrungenen Tischen. Das Interieur ist dezent modern, die Tische in dunklem Holz und wenige schlichte Accessoires aus Aluminium. Die Küche ist zum Restaurant hin offen, die Geschäftigkeit der Küche überträgt sich allenfalls als Vorfreude des zu erwartenden Essens.
Italienische Küche - La Vecchia Masseria
Dem Tip der Stadtführerin folgend wird der Mittagstisch im Ristorante La Vecchia Masseria eingenommen, welches sich vor allem durch einen günstiges Mittagsangebot auszeichnen soll. Die Atmosphäre ist sehr authentisch, ebenso das aufmerksame Personal. Die angebotenen Speisen lesen sich allesamt sehr appetitlich. Die Entscheidung fällt auf einen Vorspeisenteller mit panierten, gebratenen Kaninchenfilets mit etwas Salat und getrockneten Tomaten, die Hauptgerichte jeweils auf Gnoccichini in Soße mit Austernpilzen und hausgemachten Ravioli mit Käsefüllung und Tomaten-Sahne-Soße.
München

Ein spontaner Ausflug in den Süden der Republik, genauer die Landeshauptstadt Bayerns, München war das Ziel. Eine angenehme Zugfahrt an einem Freitag Abend in einem nicht übermäßig gefüllten Zug der Deutsche Bahn.
Kultur
Weiter zur Lehnbach-Villa mit der umfangreichen Ausstellung um den 'Blauer Reiter' (u.a. Paul Klee, Wladimir Kandinski, August Macke, Gabriele Münter) sowie mit einer temporären Ausstellung Gerhard Richter's, die sich im unterirdischen Kunstbau gegenüber fortsetzt.
| Gerhard Richter
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Gerhard Richter
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Gerhard Richte
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Der Nachmittag verbleibt für einen Besuch auf dem Viktualienmarkt, das Tohuwabohu drängt aber eher in eines der kleinen Münchener Brauhäuser mit Freisitz, in einer der Seitenstraßen. Über den Marienplatz mit dem 'Alten Rathaus' weiter in die Einkaufszone Kaufinger Straße zur Frauenkirche, ein idealer Aussichtsort und die Stadt in Ihrer Gänze zu überblicken; die Symmetrien der Straßen und die Aura der anwesenden Gebäude und Ihrer Geschichten tun Ihre Wirkung.
Hostorische Straßenbahnfahrt

Am Vortag durch eine Plakat-Annonce in der U-Bahn auf eine Sonderfahrt mit einer historischen Tram - inklusive Stadtführer - aufmerksam geworden, geht es zum angegebenen Startpunkt, der Haltestelle Sendlinger Tor. Die Wartezeit bis zur stündlichen Abfahrt wird derweil im Cafè Mozart überbrückt. Von außen eher unbeeindruckend, fäschlicherweise, denn beim Betreten des Cafès taucht man sofort in die bürgerlich gemütliche Atmosphäre, mit samtbezogenen Polsterstühlen, gemütlichen Canapès und Textiltapeten, abgerundet durch stilvolle (-echte?) Kronleuchter, die dem Raum jedoch angemessen erscheinen. Insgesamt wirkt es aber angenehm dunkel, die Musik ist ein schöner Kontrast - Lounge-Musik, wie es heute so schön heißt. Ein Blick in die Karte überrascht durch eine Wiederbegegnung mit einem Einspänner, wie er auch in der Wiener Kaffeekultur anzutreffen ist.
Anreise
Das Klima sogar etwas milder, als im sonst im Temperaturdurchschnitt oft vor anderen Regionen liegenden Köln. Die Residenz, das Apart Hotel in der Brudermannstraße, ist mit nur einem Umstieg zu bewältigendem Transfer erreichbar. Der verschlafene, jedoch liebenswürdig unbeholfene Nachtportier empfängt und quartiert uns freundlich in das vom ersten Eindruck her gepflegte Hotel ein, an dem es auch sonst nichts auszusetzen gibt.
Im Hotel ist übrigens ein kommerzieller W-Lan Hotspot verfügbar, alternativ ist vielleicht ein privater Hotspot verfügbar (getestet 'belkin54' ).

